Der glänzende Stein von Norderstedt

Ein Bericht von Jürgen Czischke (Juni 2026)

Es war ein absolut typischer Dienstag im Stadtpark - das bedeutete in diesem Fall: Strömender Regen und grauer Himmel. Doch das hielt den hochmotivierten Manfred nicht auf. Schließlich galt es, ein großes Stück Völkerverständigung vorzubereiten. Manfred stand mit hochgeschlagenem Jackenkragen und der Bohrmaschine bereit. Trotz der nassen Finger bohrte er mit chirurgischer Präzision neue Löcher in den nassen Stein, um die Schilder der Partnerclubs neu anzuordnen. "Ein bisschen Regen hält uns nicht ab, die Welt neu zu sortieren!", lachte er. Liebevoll rückte er Schild für Schild an seinen neuen, perfekten Platz.

Dann bereiten sich Dietmar und Rosi, mit echtem norddeutschem Humor, auf einen hochglanzpolierten Stein vor. Bewaffnet mit Bürsten und Reiniger machten sie sich an die Arbeit. Der hartnäckige Schmutz verlangte vollen Einsatz. Sie schrubbten und polierten so herzlich um die Wette, dass Dietmar prustend feststellte: "Wenn wir noch doller reiben, putzen wir den Stein bis zum nächsten Welcome ganz weg!"

Doch die Mühe lohnte sich: Trotz des grauen Wetters strahlte der Stein bald so sauber, als würde er von innen herausleuchten. Der Grund für den nassen Arbeitseinsatz war schließlich ein wunderschöner: Friendship Force Norderstedt möchte viele neue Clubs aus der ganzen Welt in ihrer Gemeinschaft begrüßen. Ganz besonders freut man sich auf die nächsten Gäste aus Iringa, Tansania, die bald mit viel Herzlichkeit empfangen werden sollen.

Für das anstehende Welcome-Fest ist alles vorbereitet. Wenn die Gäste eintreffen, sollte die Sonne scheinen und der Regen keine Rolle mehr spielen - dann wird mit Sekt, Saft und bester Laune angestoßen. Manfred, Dietmar und Rosi blicken stolz auf ihr Werk: Der frisch polierte Stein steht bereit, um als Symbol der Freundschaft die ganze Welt in Norderstedt willkommen zu heißen. Manfred, Rosi und Dietmar, euch dreien gilt unser besonderer Dank.